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Literaturandacht 1

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Superintendent Heinz Behrends

Über Colm Tóibín:

Marias Testament

Zum ersten Literaturgottesdienst lädt die Literaturkirche Schnedinghausen am Sonntag, 1. Juni, 16.00 Uhr ein.
Superintendent Heinz Behrends stellt mit dem Buch des irischen Autors Colm Tóibín „Marias Testament“ eine völlig neue Sichtweise der Mutter Jesu, Maria, vor. Maria lebt in Ephesus und erzählt aus ihrem Leben und von Jesus. Der sprachlich brilliante Schriftsteller erzählt von dem Drängen zweier Jünger Jesu, die altgewordene Mutter Maria davon zu überzeugen, dass ihr Sohn Gottes Sohn und der Erlöser war.
„Ein neuer, ungewohnter Blick auf bekannte Geschichten. Lesens- und hörenswert, packend und nach-denklich“, so Pastor Peter Büttner, einer der Verantwortlichen der Literaturkirche.

„Ein ungewöhnliches Buch“, so Heinz Behrends, „das uns stark anregt, das Verhältnis von Mutter und Sohn neu zu bedenken. In der Interpretationskette Marias mit der Darstellung einer Pieta von Michelangelo bis zur Popkultur, die Maria besingt wie die Beatles oder Madonna, nimmt Colm Tóibín eine außergewöhnliche Sonderstellung ein“.
Den Gottesdienst wird Günter Stöfer musikalisch auf bewährte Weise begleiten.
Nach der Andacht in der Literaturkirche in der Marienkapelle Schnedinghausen ist Zeit zum Klönen.

1. Juni 2014, 16 Uhr (Sonntag)

Marienkapelle Schnedinghausen

(Anfahrt über Hagenbergstraße)

Anfahrt