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  • 21. Jananuar, 16 Uhr - Eleonore Dehnerdt liest Katharina Bora KATHARINA BORA. Mit 24 Jahren flieht Katharina aus dem Kloster. Sie will in ein neues Leben aufbrechen, lernt Kinderhüten, Schweinezüchten und Bierbrauen, erlebt die erste Liebe und will den Reformator Martin Luther selbst heiraten. Der lacht erst, doch bald wird sie sein „Morgenstern“. Ein historischer Roman, farbig und lebensnah.
  • 18. Februar, 16 Uhr - Alte Schätze - neu entdeckt WINNETOU - mit Frank Thiele & Peter Büttner. In der Originalfassung von „Winnetou III“ stecken eine Fülle von christlichen Symbolen und Geschichten. Frank Thiele, Maler und bekennender Winnetou-Fan aus Einbeck, und Peter Büttner haben Texte ausgewählt und erzählen die Hintergründe dazu.  
  • 4. März, 16 Uhr - Die Zukunft der Vergangenheit STANIALAW LEM - mit Karl-Otto Scholz. Ein neues Gebiet in der Literaturkirche: Der futuristische Roman, mit dem „Klassiker“ Stanislaw Lem. Karl-Otto Scholz liest „Roboter-märchen“ und andere Texte des polnischen Autors und Philosophen Lem, in denen es um den Kern des Menschseins geht.

Das komplette Programm 2017/18

als pdf-Datei zum Herunterladen.

„Im Anfang war das Wort.“ Dieser Satz aus dem Johannes-Evangelium drückt das Verbindende zwischen Kirche und Literatur aus: Beide leben von der Kraft des lebendigen Wortes.

Wir widmen uns Literaturschöpfungen jeglicher Art, in denen der Mensch mit seinen Empfindungen glaubhaft erscheint. Es geht um unser Leben, was wir erleben, worüber wir uns freuen, wie wir Tod und Leid ins Auge schauen.

Die Marienkapelle in Schnedinghausen aus dem 13. Jahrhundert ist der Ort dieser Literatur-Veranstaltungen. Ob ernst oder heiter, modern oder klassisch: wir machen Literatur für jeden erlebbar. Es erwartet Sie ein vielfältiges Programm mit Veranstaltungen für Erwachsene und für Kinder.

 

 
Die Literaturkirche war 2013/14 eine der Kulturkirchen der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers und wurde gefördert von der Hanns-Lilje-Stiftung.
 

Aus dem Bericht von Landesbischof Ralf Meister vor der Synode am 29.11.2012:

„Man kann Leidenschaft nicht allein von außen entzünden, sie muss im Inneren wachsen. Doch man kann ihr Freiräume geben, damit sie sich entfaltet. Die Leidenschaft innerhalb unserer Kirche braucht geistliche Gestaltungsräume. Und viele solcher Gestaltungsräume habe ich gesehen und erlebt in den vergangenen Monaten. Von einigen möchte ich erzählen. Da sind zuerst die kleinen Gemeinden.

In Schnedinghausen, einer kleinen Gemeinde im Kirchenkreis Leine-Solling, ... entstand die Idee einer Literaturkirche, heute findet dort jeden Monat eine literarische Veranstaltung statt.“